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Neubau

Situationskonzept
Die Erweiterung der Oberstufenschulanlage Nauen wird in einem Teil des Schulareals vorgenommen, wo sich die Bauzone für öffentliche Bauten mit dem Landschaftsschutzbereich Krähenbühl überschneidet.
Der Neubau wird parallel zur Spielwiese, an der äusseren Begrenzung des Areals platziert. Der langezogene Baukörper, zusammen mit Sitzstufen und einer Baumreihe, hilft mit, das Spielfeld vom empfindlichen Schutzgebiet abzugrenzen.
Der neue Teil des Schulgeländes bleibt als Magerwiese bestehen und wird bis unmittelbar zum Gebäude herangezogen. Eine Gartenlandschaft mit ortsfremdem Baumbestand wird bewusst vermieden.

Erweiterung
Die geplante Schulanlage kann um 4 Klassenzimmer und 2 Gruppenräume erweitert werden. Die Erweiterung kann mit einem Minimum an Störungen des Schulunterrichtes und ohne zusätzliche Einrichtungen im bestehenden Teil durchgeführt werden. Der Lift und die ursprünglich vorgesehene Verbindung der Kellergeschosse sind ebenfalls eingeplant und unabhängig realisierbar.

Energetisches Konzept
Die Südwestorientierung der Unterrichtsräume garantiert ein optimale Besonnung im Winter. Damit wird der mögliche passive Energiegewinn über die grossflächigen Fenster voll ausgenützt. Im Sommer dient die Baumreihe als Schattenspender und Blendschutz. Im Winter öffnet sich die Sicht über die Fläche des Dürnterriets zum Horizont. Der neue Schultrakt wird an die bestehende Heizung angeschlossen. Für den neuen Trakt wird ein Energieverbrauch erwartet, der etwa dem später abzurechnenden Provisorium entspricht.

1989 - 1995
Mitarbeit Wettbewerb: Albin Hässig, Igor Righini
Mitarbeit Projekt: Andreas Meier, Dominique Müller, Michael Jassikoff, Harald Echsle, Hans P. Häberli